Teil 2: Jeffrey Epstein, Trumps Mentor und die dunklen Geheimnisse der Reagan-Ära

Regieren durch Erpressung

Von Published On: 20. Oktober 2021Kategorien: Gesellschaft & Geschichte
Erschreckend ist beides, sowohl der bösartige Missbrauch von Kindern selbst als auch die erschreckenden Implikationen des Regierens durch Erpressung. Dieses verworrene Netz von widerwärtigen Allianzen wirft ein grelles Licht auf die politische Geschichte der USA, von der Prohibitionszeit bis hin zum Zeitalter Trump.

Dieser Text wurde zuerst am 25.07.2019 auf www.mintpressnews.com unter der URL <https://www.mintpressnews.com/blackmail-jeffrey-epstein-trump-mentor-reagan-era/260760/> veröffentlicht. Lizenz: Whitney Webb, Mintpress, Lizenzart: CC NC-SA 3.0  

Symbolbild. Quelle: Pixabay/ TheDigitalArtist, Lizenz: Pixabay License

Jeffrey Epstein, der Milliardär, der jetzt wegen des Sexhandels mit Minderjährigen im Gefängnis sitzt, hat in den Wochen nach seiner Verhaftung am 6. Juli weiterhin die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen. Mit ein Grund für dieses anhaltende Medieninteresse sind Epsteins angebliche Beziehungen zu den Geheimdiensten und die neuen Informationen über das wahre Ausmaß der sexuellen Erpressungs-Operationen, die Epstein vermutlich jahrzehntelang betrieben hat.

Wie MintPress letzte Woche berichtete [1], war Epstein in der Lage, diese schmutzige Operation so lange zu betreiben, weil er gerade nur die neueste Inkarnation einer viel älteren, umfangreicheren Operation ist, die in den 1950er Jahren begann und möglicherweise sogar noch früher.

Angefangen hatte alles mit dem Mafia-verbundenen Schnapsbaron Lewis Rosenstiel und später mit Roy Cohn. Cohn war Rosenstiels Protegé und der zukünftige Mentor von Donald Trump. Somit betrieb Epstein nur eine von sehr vielen sexuellen Erpressungs-Operationen mit Kindern, die alle mit demselben Netzwerk verbunden sind. Diese Netzwerke umfassen Elemente des organisierten Verbrechens, mächtige Washingtoner Politiker, Lobbyisten und „Fixer“ („Problemlöser“, Anm. d. Übersetzers), die alle klare Verbindungen zu Geheimdiensten haben, ebenso zum FBI.

Dieser Bericht – Teil II dieser Serie mit dem Titel „Der Jeffrey Epstein-Skandal: Too Big To Fail“ – wird in Cohns enge Beziehungen zu der Reagan-Administration eintauchen, die auch eng mit den gleichen organisierten Verbrechens-Netzwerken – geführt von der berüchtigten Mafia-Figur Meyer Lansky – verbunden war. Dies wurde in Teil I bereits diskutiert [2]. Von besonderer Bedeutung ist das „Iran Contra“-Netzwerk, eine Gruppe von Reagan-Beamten und -Mitarbeitern, die Schlüsselrollen im Iran-Contra-Skandal innehatten. Obwohl es jahrelang relativ unbekannt geblieben ist, handelten viele Schlüsselfiguren dieses Netzwerks an mehrere Fronten für die CIA. Die CIA war an der Weiterleitung von Geld an die mittelamerikanischen Contra-Paramilitärs beteiligt, wo sie auch mit Minderjährigen handelten, um sie sexuell auszubeuten und in sexuellen Erpressungsringen zu benutzen.

Mehrere dieser Ringe machten im Laufe der Jahre Schlagzeilen – vom „Callboy-Ring“ des Washingtoner Lobbyisten Craig Spence, über den Franklin-Kindersex- und Mordring des republikanischen Agenten Larry King, bis hin zum Skandal, der die katholische Wohltätigkeitsorganisation Covenant House in den späten 1980er Jahren umgab.

Jeffrey Epstein. Foto: Openclipart / j4p4n, Lizenz: Public Domain

Doch wie dieser Bericht zeigen wird, waren all diese Ringe – und noch mehr – mit demselben Netzwerk verbunden, welches Schlüsselfiguren mit einbezog, die mit dem Weißen Haus von Reagan verbunden waren und ebenfalls mit Roy Cohn in Verbindung standen. Das offenbart das wahre Ausmaß der schmutzigen sexuellen Erpressungs-Operationen und Sexringe, die den Handel mit Kindern – innerhalb der USA und sogar in Mittelamerika – für ihre Ausbeutung durch gefährliche und mächtige Pädophile in den Vereinigten Staaten beinhaltete.

Erschreckend ist beides, sowohl der bösartige Missbrauch von Kindern selbst als auch die erschreckenden Implikationen des Regierens durch Erpressung. Dieses verworrene Netz von widerwärtigen Allianzen wirft ein grelles Licht auf die politische Geschichte der USA von der Prohibitionszeit bis zum heutigen Tag und der Ära Trump. Eine Tatsache, die immer deutlicher wird, je mehr Informationen im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein ans Licht kommen.

„Roy konnte jeden in der Stadt manipulieren“

Seit Donald Trump 2015 die politische Bühne betrat, hat das Vermächtnis seines Mentors Roy Cohn – und auch Cohns Einfluss auf seinen berühmtesten Protegé – erneut die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen. Viele der Biografien über Cohn, die auf Trumps Aufstieg folgten, konzentrierten sich ausschließlich auf bestimmte zwielichtige Aspekte von Cohns Geschichte. Insbesondere auf seine Partnerschaft mit wichtigen Figuren des organisierten Verbrechens in New York [3, 4], seine korrupten Geschäfte und sein späteres Berufsverbot. Einige dieser Darstellungen gingen sogar so weit, Cohn als politisch impotent zu bezeichnen. Während Cohn dafür bekannt war, dass er in seiner Karriere mit einer beträchtlichen Menge an Schmutz zu tun hatte, übersehen solche Darstellungen des Mannes, dass er eine Einflussmaschinerie von unvergleichlicher Macht schuf, die einige der prominentesten Leute in Medien und Politik sowie einen Kader von Berühmtheiten einschloss.

Madame Tussauds: Andy Warhol. Foto: Flickr / Kevin Hackert, Lizenz: CC BY-NC 2.0

Cohn war eng mit zahlreichen Berühmtheiten, bekannten Politikern und politischen Agenten verbunden. Viele seiner Geburtstagspartys im Laufe der Jahre zogen so berühmte Persönlichkeiten wie den Künstler Andy Warhol, den Modedesigner Calvin Klein und den Komiker Joey Adams an [5], aber auch bemerkenswerte politische Persönlichkeiten wie den ehemaligen Bürgermeister von New York, Abraham Beame, sowie den damaligen Abgeordneten aus Brooklyn und späteren Senator Chuck Schumer, neben vielen anderen [6]. 1979 besuchte Margaret Trudeau, die Mutter des heutigen kanadischen Premierministers Justin Trudeau, Cohns Geburtstagsparty, bei der sie bekanntermaßen seine Geburtstagstorte umstieß [7]; und natürlich war Donald Trump, der Mitte der 1970er Jahre Cohns Protegé wurde, ein häufiger Gast bei gesellschaftlichen Veranstaltungen, die zu Cohns Ehren stattfanden.

Die Politiker, Journalisten und Prominenten, die zu Cohns exklusiven Partys eingeladen wurden, waren angeblich diejenigen, die „offene Rechnungen bei Cohns ‚Gefälligkeits-Bank‘ (‚favor bank‘) hatten“ [8]. Sein Spitzname für seine inoffizielle Bilanz aus politischen Gefälligkeiten und Schulden, die sicherlich durch seine umfangreiche Beteiligung an sexuellen Erpressungs-Operationen – von den 1950er Jahren bis weit in die 1980er Jahre hinein – informiert und beeinflusst wurde.

Viele von Cohns Promi-Freundschaften wurden im berühmten und ausschweifenden New Yorker Nachtclub Studio 54 gepflegt, wo er häufig auftauchte. Der von Vanity Fair als „das schwindelerregende Epizentrum des Hedonismus der 70er Jahre, ein Disco-Treibhaus mit schönen Menschen, endlosem Kokain und jeder Art von Sex“ beschrieben wurde [9]. Cohn war der langjährige Anwalt der Club-Eigentümer, Steve Rubell und Ian Schrager.

Unter Cohns engsten Freunden war Barbara Walters diejenige, die Cohn in der Öffentlichkeit oft als seine „Verlobte“ bezeichnete [10] und die er später dem Leiter der U.S. Information Agency, Chad Wick sowie anderen hohen Tieren im Weißen Haus unter Reagan vorstellte. Doch Walters war nur eine von Cohns mächtigen Freunden in den Medien, einer Gruppe, zu der auch Abe Rosenthal, leitender Redakteur der New York Times, William Safire, langjähriger Kolumnist der New York Times und Mitarbeiter des New York Magazine sowie George Sokolsky von der New York Herald Tribune, NBC und ABC gehörten [11]. Sokolsky war ein besonders enger Freund sowohl von Cohn als auch des ehemaligen FBI-Direktors J. Edgar Hoover, dessen Beteiligung an Cohns sexuellen Erpressungs-Operationen in Teil I dieser investigativen Serie beschrieben wird. Sokolsky leitete mit Cohn mehrere Jahre lang die American Jewish League Against Communism. Die Organisation benannte später ihre Ehrenmedaille nach Sokolsky.

Cohn war auch der Anwalt und Freund des Medienmoguls Rupert Murdoch und rief laut New York Magazine: „immer, wenn er eine Geschichte gestoppt haben, einen Artikel eingefügt oder eine Story ausnutzen wollte, Murdoch an“ [12]. Nachdem Murdoch die New York Post gekauft hatte, führte Cohn „die Zeitung als sein persönliches Messer.“ Laut dem verstorbenen Journalisten Robert Parry begann die Freundschaft zwischen Murdoch und Cohn zunächst dank ihrer gemeinsamen Unterstützung für Israel [13].

Cohn stützte sich auch auf seinen lebenslangen Freund aus der High School, Si Newhouse Jr., um Einfluss auf die Medien auszuüben [14]. Newhouse überwachte das Medienimperium, zu dem heute Vanity Fair, Vogue, GQ, The New Yorker und zahlreiche lokale Zeitungen in den gesamten Vereinigten Staaten gehören, sowie bedeutende Teile des Kabelfernsehens. Das New York Magazine bemerkte auch, dass „Cohn seinen Einfluss in den frühen 80er Jahren nutzte, um sich und seinen Mob-Kunden Gefälligkeiten in Newhouse-Publikationen zu sichern.“ [15] Neben Newhouse wurden auch Cohns andere High-School-Kumpel, Generoso Pope Jr. und Richard Berlin, später die Besitzer des National Enquirer bzw. der Hearst Corporation [16]. Cohn war auch ein enger Freund eines anderen Medienmoguls, Mort Zuckerman, der später – gemeinsam mit Rupert Murdoch – mit Jeffrey Epstein befreundet sein würde.

Cohns Vertraute in den Medien, wie der Journalist William Buckley von The National Review und Firing Line, griffen in ihren Kolumnen oft Cohns politische Feinde an – insbesondere den langjährigen Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Robert Morgenthau – und benutzten dabei Cohn als anonyme Quelle. Buckley, den der Historiker George Nash einmal als „die herausragende Stimme des amerikanischen Konservatismus und seine erste große ökumenische Figur“ bezeichnete [17], erhielt 1966 – zusammen mit Cohns Mafia-Klient und „Oberbefehlshaber“ („Supreme Commander“) Lewis Rosenstiel – die George-Sokolsky-Medaille [18]. Verliehen von der von Cohn geleiteteten American Jewish League Against Communism. Später erhielt Buckley einen stark diskontierten Kredit über 65.000 Dollar für den Kauf eines Luxusbootes – von einer Bank, auf die Cohn Einfluss ausübte und deren Präsidenten Cohn selbst ausgewählt hatte, so ein Artikel im LIFE-Magazin von 1969 [19].

Buckley – zusammen mit Barbara Walters, Alan Dershowitz und Donald Trump – sollte später als Leumundszeuge für Cohn während seiner Berufsverbots-Anhörungen im Jahre 1986 dienen [20]. Alle, außer Buckley, sollten später wegen ihrer Beziehungen zu Jeffrey Epstein Kontroversen auslösen.

Bei solchen Verbindungen ist es kein Wunder, dass Stanley Friedman – ein Rechtspartner von Cohn, der später wegen eines Schmiergeld- und Bestechungsskandals inhaftiert wurde, während er als stellvertretender Bürgermeister von New York fungierte [21] – 1980 der Journalistin Marie Brenner sagte, dass „Roy jeden in der Stadt manipulieren kann.“ („Roy could fix anyone in the city.“) [22]

Politisch allgegenwärtig und polygam

Roy Cohns „favor bank“ und seine einzigartige Position als Verbindungsmann zwischen der kriminellen Unterwelt, den Reichen und Berühmten und den Top-Medien-Influencern, machten ihn zu einer Kraft, mit der man rechnen musste. Dennoch waren es seine politischen Verbindungen zu Führungspersönlichkeiten, sowohl in der Republikanischen als auch in der Demokratischen Partei sowie seine enge Beziehung zum langjährigen FBI-Direktor J. Edgar Hoover, die ihn und sein dunkles Geheimnis für einen Großteil seines Lebens „unantastbar“ machten. Obwohl er den meisten politischen Einfluss in den 1950er Jahren geschmiedet hat, wurde Cohn durch den Aufstieg Ronald Reagans noch mächtiger. 

Obwohl er während seines ganze Lebens nominell die Zugehörigkeit zur Demokratischen Partei beibehielt, war Cohn ein bekannter „Fixer“ („Problemlöser“) für republikanische Kandidaten, was sich deutlich in seiner überdimensionierten Rolle während der Präsidentschaftskampagnen von Ronald Reagan 1976 und 1980 zeigt. Es war während des letzteren Wahlkampfes, als Cohn einen anderen seiner Protegés, Roger Stone, kennenlernte [23]. Den er schändlicherweise anwies, eine saftige Bestechung in einem Koffer an der Türschwelle des Hauptquartiers der liberalen Partei während der Kampagne 1980 zu hinterlassen [24].

Während dieser Kampagne lernte Cohn auch Paul Manafort kennen, einen Mitarbeiter von Stone und später Trumps Wahlkampfmanager 2016, und er stellte beiden Donald Trump vor.

Cohns Anwaltspartner, Tom Bolan, war ebenfalls eine einflussreiche Kraft im Reagan-Wahlkampf und leitete später Reagans Übergangsteam 1980 [25]. Reagan ernannte Bolan, den er als Freund betrachtete, dann zum Direktor der Overseas Private Investment Corporation, der Entwicklungs-Finanzierungs-Institution der Regierung [26]. Er war ebenfalls der New Yorker Co-Vorsitzende für Finanzen in der Reagan-Kampagne, sowohl 1980 als auch 1984 [27]. Bolan stand auch anderen in Cohns Kreisen nahe, wie William F. Buckley Jr., Donald Trump und Rupert Murdoch [28].

Darüber hinaus war Bolan maßgeblich an der Sicherung von Bundesrichterposten für mehrere Personen beteiligt, die später einflussreich werden sollten. Darunter der zukünftige FBI-Direktor Louis Freeh [29]. Cohn war auch in der Lage, Freunde von Klienten zu Bundesrichtern ernennen zu lassen, einschließlich Donald Trumps Schwester, Maryanne Trump Barry [30]. Nachdem Barry zur Bundesrichterin ernannt worden war, rief Trump Cohn an, um ihm dafür zu danken, dass er im Auftrag seiner Schwester die Fäden gezogen hatte [31].

Hill & Knowlton Uhr. Foto: Flickr / Mark Hillary, Lizenz: CC BY 2.0

Obwohl Cohn keine öffentliche Position in der Reagan-Administration erhielt, war er nicht nur ein „schmutziger Trickser“, der während der Reagan-Kampagnen im Schatten arbeitete. Tatsächlich arbeitete er eng mit einigen der öffentlicheren Gesichter der Kampagne zusammen, darunter dem damalige Kommunikationsdirektor für Reagans Kampagne 1980 und späteren CIA-Direktor William Casey. Laut Christine Seymour – Cohns langjährige Telefonistin aus den späten 1960er Jahren bis zu seinem Tod 1986, die seine Anrufe mithörte – waren Casey und Cohn enge Freunde, und während der 1980er Wahlkampagne „rief Casey Roy fast täglich an.“ [32]

Seymour bemerkte auch, dass eine von Cohns häufigsten Telefonkumpaninnen Nancy Reagan war. Sie zählte zu den engsten Freunden Cohns und war auch seine Klientin [33]. Reagan, deren Einfluss auf ihren Mann bekannt war, stand Cohn so nahe, dass es größtenteils sein Tod an AIDS war, der sie dazu brachte, „ihren Mann zu ermutigen, mehr Mittel für die AIDS-Forschung aufzutreiben.“ [34]

Nancy und ihr Mann Ronald sicherten Cohn, bevor er starb, einen Platz in einem exklusiven experimentellen AIDS-Behandlungsprogramm [35] – trotz der gut dokumentierten „Nicht-Reaktion“ der Reagan-Regierung auf die AIDS-Krise in dieser Ära. Auch Ronald Reagan war ein Freund von Cohn, und laut dem verstorbenen Journalisten Robert Parry „überhäufte er Cohn mit Gefallen, einschließlich Einladungen zu Veranstaltungen im Weißen Haus, persönlichen Dankesschreiben und freundlichen Geburtstagswünschen“ [36]. Dies während seiner kompletten Amtszeit als Präsident.

Angesichts der Tatsache, dass Reagan die evangelikale Rechte stark hofierte und als Präsident „Familienwerte“ förderte, mögen die engen Verbindungen zwischen ihm selbst, aber auch seinem inneren Kreis und Cohn seltsam erscheinen. Allerdings hatte Reagan, wie Cohn, tiefe Verbindungen zu den gleichen Fraktionen des organisierten Verbrechens, die unter Cohns Kunden und Tochtergesellschaften waren. Es waren die gleichen Mafia-Figuren, die Cohns eigenem Mentor, Lewis Rosenstiel, nahe standen (siehe Teil I [37]).

Nicht anders als bei Cohn, hatte auch Reagans eigener Mentor, Lew Wasserman, enge Verbindungen zur Mafia [38]. Wasserman, der langjährige Präsident von MCA (Music corporation of America, Anm. d. Red.) und ein berühmter Hollywood-Mogul, ist dafür bekannt, dass er nicht nur Reagans Film- und Fernsehkarriere ermöglichte, sondern auch seinen erfolgreichen Vorstoß unterstützte, Präsident der Screen Actors Guild zu werden [39]. Dies sollte später Reagans politische Karriere einleiten. Darüber hinaus war MCA ein wichtiger Finanzier von Reagans erfolgreicher Gouverneurskandidatur im Jahr 1966. Nicht lange, nachdem Reagan Präsident wurde, stoppte seine Regierung umstrittenerweise eine massive Untersuchung des Justizministeriums (DOJ) über MCA‘s Verbindungen zum organisierten Verbrechen [40].

Laut Shawn Swords, einem Dokumentarfilmer, der Reagans Verbindungen zu MCA in „Wages of Spin II: Bring Down That Wall“ erforschte:

„Ronald Reagan war ein Opportunist. Seine ganze Karriere wurde von MCA gesteuert – von Wasserman und [MCA-Gründer] Jules Stein, die damit prahlten, dass Reagan formbar sei, dass sie mit ihm machen könnten, was sie wollten… Die Sache, dass Reagan hart gegen das [organisierte] Verbrechen vorging – das ist ein Trugschluss.“

Swords‘ Charakterisierung dieser Beziehung wird von einer ungenannten Hollywood-Quelle unterstützt, die in einem freigegebenen DOJ-Dokument zitiert wird und die Reagan als „einen totalen Sklaven von MCA bezeichnete, der komplett nach ihrer Pfeife tanzen würde.“ [41]

Welche Elemente des organisierten Verbrechens waren mit Wasserman verbunden? Als junger Mann schloss sich Lew Wasserman der Mayfield Road Gang an, die von Moe Dalitz geleitet wurde. Dalitz war ein enger Freund von Meyer Lansky und laut FBI eine mächtige Figur in Lanskys kriminellem Unternehmen [42]. Unter den Mitgliedern der jüdischen Mafia wurde er nur von Lansky selbst übertroffen.

Lew Wasserman würde später Edith Beckerman heiraten, deren Vater Dalitz‘s Anwalt war [43]. Wassermans engster Freund und Anwalt, Sidney Korshak [44], hatte ebenfalls enge Beziehungen zu Dalitz und war einst mit Lansky Partner im Acapulco Towers Hotel [45]. Bemerkenswerterweise erklärte die Zeitschrift New West 1976, dass Korshak der „logische Nachfolger von Meyer Lansky“ sei [46]. Korshak passte als Anwalt in eine ähnliche Nische wie Roy Cohn und erwarb sich einen Ruf als Brücke zwischen dem organisierten Verbrechen und der respektablen Gesellschaft [47].

Darüber hinaus wurde die Untersuchung des DOJ gegen MCA, die die Reagan-Administration beendete, Berichten zufolge angestoßen, nachdem das Justizministerium erfahren hatte, dass ein einflussreiches Mitglied der Gambino-Verbrecherfamilie, Salvatore Pisello, Geschäfte mit dem großen Unterhaltungsunternehmen machte [48]. Zu dieser Zeit war der Boss der Gambino-Verbrecherfamilie, Paul Castellano, ein Kunde von Roy Cohn [49].

Cohn, Murdoch und die Contras

Obwohl Cohns Einfluss in der Reagan-Administration und seine Freundschaft mit der Reagan-Familie und ihrem inneren Kreis bekannt war, ist weniger bekannt, wie Cohn die verdeckten Propagandabemühungen der CIA unterstützte, die Teil des größeren Skandals waren, der als Iran-Contra bekannt ist.

Cohn, dessen Einfluss auf die Presse bereits ausführlich beschrieben wurde, knüpfte enge Beziehungen zum Direktor der U.S. Information Agency, Chad Wick. Er veranstaltete sogar ein Mittagessen zu Wicks Ehren [50], welches von einflussreichen Persönlichkeiten der konservativen Presse sowie von Senatoren und Abgeordneten besucht wurde. Kurz darauf führte der damalige CIA-Direktor und Cohn-Freund William Casey eine umfangreiche PR-Kampagne an, die darauf abzielte, die öffentliche Unterstützung für Reagans Lateinamerika-Politik, einschließlich der Unterstützung der Contra-Paramilitärs, zu stärken.

Diese inländische Propagandabemühung war technisch illegal und erforderte, dass die CIA den Job an den privaten Sektor auslagert, um das Risiko eines Ausfalles zu minimieren. Wie Robert Parry 2015 berichtete, übernahm Wick die Führung bei der Beschaffung privater Mittel für diese Bemühungen [51]. Nur ein paar Tage, nachdem Wick versprochen hatte, private Unterstützung zu finden, brachte Cohn seinen engen Freund, den Medienmogul Rupert Murdoch, ins Weiße Haus.

Parry bemerkte nach diesem Treffen später, dass „Dokumente, die während des Iran-Contra-Skandals 1987 und später aus der Reagan-Bibliothek freigegeben wurden, darauf hinweisen, dass Murdoch bald darauf als Quelle für die private Finanzierung“ der Propagandakampagne angesehen wurde. [52]

Nach diesem ersten Treffen wurde Murdoch zum wichtigsten Medienverbündeten dieser von Casey gesteuerten Propagandabemühungen. Seine Beziehung zum Weißen Haus unter Reagan wurde immer enger. Murdoch profitierte in der Folge stark von Reagans Politik und seiner Freundschaft mit der Regierung [53]. Dies ermöglichte Murdoch, seine US-Medienbeteiligungen zu erhöhen und 1987 die Fox Broadcasting Corporation zu gründen.

„Der Mann im schwarzen Smoking“

Roy Cohn war nicht der einzige, der der Reagan-Administration nahestand und gleichzeitig sexuelle Erpressungs-Operationen durchführte, bei denen Kinder missbraucht und ausgebeutet wurden. In der Tat gab es mehrere Figuren, die alle direkte Verbindungen zu CIA-Direktor William Casey und anderen engen Freunden und Vertrauten von Cohn hatten.

Eine dieser Personen war Robert Keith Gray, der ehemalige Vorsitzende und CEO der mächtigen Washingtoner Public-Relations-Firma Hill and Knowlton, die von „60 Minutes“ aufgrund ihres Einflusses im Kapitol einmal als „eine nicht gewählte Schattenregierung“ bezeichnete wurde. 

Laut Washington Post war Gray selbst „einer der gefragtesten Lobbyisten in Washington“, und ein Post-Reporter nannte ihn einmal „eine Art Legende in dieser Stadt … der Mann im schwarzen Smoking mit schneeweißem Haar und einem Lächeln wie ein Diamant.“ [54]

Doch Gray war viel mehr als ein mächtiger PR-Manager.

Gray, zuvor ein enger Berater sowohl von Dwight D. Eisenhower als auch von Richard Nixon [55], war ein sehr erfolgreicher republikanischer Spendensammler, der „Geld in sechsstelligen Summen sammelt“, so ein Bericht im Washingtonian von 1974 [56]. Er kam zum ersten Mal während Reagans erfolgloser Präsidentschaftskampagne 1976 und später als stellvertretender Kommunikationsdirektor der Kampagne von 1980 in engen Kontakt mit dem, was Ronald Reagans innerer Kreis werden sollte. In der letztgenannten Position arbeitete er direkt unter William Casey, der später CIA-Direktor wurde.

Gray wurde später Co-Vorsitzender von Reagans Inaugurations-Komitee und kehrte danach ins PR-Geschäft zurück, wo er mehrere Kunden übernahm, darunter den saudischen Waffenhändler Adnan Khashoggi und den Hedgefondsmanager Marc Rich [57]. Sowohl Khashoggi als auch Rich werden in Teil III dieses Berichts ausführlicher besprochen – insbesondere Rich, der ein Aktivposten des israelischen Geheimdienstes Mossad war und dessen spätere kriminelle Begnadigung durch Bill Clinton weitgehend von Mitgliedern der Mega Group, wie Michael Steinhardt und israelischen Politikern wie Ehud Barak orchestriert wurde.

Die Verbindung zwischen Gray und Casey ist besonders aufschlussreich, da später – vom ehemaligen Senator des Staates Nebraska, John DeCamp, der zum Ermittler wurde, – enthüllt wurde, dass Gray ein Spezialist für homosexuelle Erpressungsoperationen für die CIA war [58]. Berichten zufolge arbeitete er mit Roy Cohn bei diesen Aktivitäten zusammen. Cohn und Gray dürften sich gut gekannt haben, denn während Reagans Präsidentschaftswahlkampf 1980 rief Casey – damals Grays Chef – Roy Cohn „jeden Tag“ an, so Cohns ehemalige Telefonistin Christine Seymour [59].

Gray war ein bekannter Mitarbeiter des CIA-Agenten und Naval Intelligence-Offiziers Edwin Wilson, der in den 1970er Jahren im Vorstand von Consultants International saß, einer Organisation, die Wilson gegründet hatte und die die CIA als Tarnfirma nutzte. 

Obwohl Gray versuchte, sich von Wilson zu distanzieren, nachdem dieser 1983 beim illegalen Verkauf von Waffen an Libyen erwischt worden war, wurde in einem Navy-Bericht über Wilsons Geheimdienstkarriere, der vom Journalisten Peter Maas ausgegraben wurde, festgestellt, dass Gray Wilson als einen Mann von „uneingeschränktem Vertrauen“ beschrieb und dass Gray und Wilson bereits 1963 „zwei- oder dreimal im Monat“ in beruflichem Kontakt standen [60].

Obwohl Wilsons Hauptspezialität Tarnfirmen waren, die im Auftrag des US-Geheimdienstes verdeckt Waren verschifften und schmuggelten, führte er auch sexuelle Erpressungs-Operationen für die CIA durch, besonders zur Zeit des Watergate-Skandals, so sein ehemaliger Partner und Kollege bei der CIA, Frank Terpil.

Terpil erzählte später dem Autor und Enthüllungsjournalisten Jim Hougan [61]:

„Historisch gesehen war es eine von Wilsons Agency-Aufgaben, die Mitglieder beider Häuser [des Kongresses] mit allen Mitteln zu unterwandern…. Bestimmte Leute konnten leicht gezwungen werden, ihre sexuellen Fantasien leibhaftig auszuleben…. Eine Erinnerung an diese Gelegenheiten [wurde] über ausgewählte Kameras permanent aufgezeichnet…. Die für das Filmen verantwortlichen Techniker … [waren] TSD [Technical Services Division der CIA]. Die unwissenden Pornostars kamen in ihren politischen Karrieren voran, einige von ihnen [sind] vielleicht noch im Amt.“

Laut Terpil leitete Wilson seine Operation aus dem George Town Club, der sich im Besitz von Tongsun Park befand, einem Lobbyisten und koreanischen Geheimdienst-Agenten. Laut der Washington Post hat Park den Club im Namen der koreanischen Central Intelligence Agency gegründet – „als primäres Mittel in einer illegalen Anstrengung zur Beeinflussung von US-Politikern und Beamten.“ [62] Der Präsident des George Town Clubs, zum Zeitpunkt von Wilsons angeblichen Aktivitäten auf dem Gelände, war Robert Keith Gray [63].

DeCamp berichtete später, dass Wilsons Aktivitäten Ableger der gleichen sexuellen Erpressungs-Operation waren, in die Cohn während der McCarthy-Ära mit Lewis Rosenstiel und J. Edgar Hoover verwickelt war. [64]

Pater Ritter und seine bevorzugten Jugendlichen

Die Operation, die angeblich von Gray und Wilson betrieben wurde, war nicht die einzige sexuelle Erpressungs-Operation, die mit Cohns Netzwerk oder mit einflussreichen amerikanischen Politikern der damaligen Zeit verbunden war. Ein weiteres pädophiles Netzwerk, das mit einem engen Mitarbeiter des ehemaligen Präsidenten George H.W. Bush in den frühen 1990er Jahren verbunden war, wurde als eine Tochtergesellschaft der katholischen Wohltätigkeitsorganisation Covenant House betrieben, die von Pater Bruce Ritter gegründet und geleitet wurde.

Im Jahr 1968 bat Ritter seinen Vorgesetzten – Kardinal Francis Spellman von der Erzdiözese New York – um die Erlaubnis, obdachlose Teenager, Jungen und Mädchen, in seinem Haus in Manhattan aufzunehmen [65]. Wie in Teil I dieser Serie angemerkt wurde, wurde Spellman der Pädophilie beschuldigt und ordinierte bekannte Pädophile, während er als ranghöchster katholischer Priester in den Vereinigten Staaten diente. Spellman war auch ein enger Mitarbeiter, Klient und Freund von Roy Cohn sowie von dessen Anwaltspartner Tom Bolan. Und Spellman soll bei mindestens einer von Cohns „Erpressungspartys“ gesehen worden sein. Außerdem arbeitete Spellmans Neffe, Ned Spellman, für Roy Cohn, wie das LIFE Magazin berichtete [66].

Ritter – wie Spellman und andere Priester, die unter Spellman dienten – wurde schließlich beschuldigt, sexuelle Beziehungen zu vielen der minderjährigen Jungen zu haben, die er aufgenommen hatte, sowie Gelder des Covenant House für verschwenderische Geschenke und Zahlungen an die verletzlichen Teenager, die er ausbeutete, auszugeben. [67]

Eines von Ritters Opfern, Darryl Bassile, schrieb ein Jahr, nachdem die Raubzüge des Priesters an kleinen Jungen von der Presse aufgedeckt wurden, einen offenen Brief an ihn, „Es war falsch von Ihnen, einem 14-Jährigen Ihre Begierden aufzudrängen. Ich weiß, dass Sie eines Tages vor demjenigen stehen werden, der über uns alle richtet, und dann wird es kein Leugnen mehr geben, nur noch die Wahrheit.“ [68]

Als Ritters Aktivitäten im Covenant House 1989 von der New York Post aufgedeckt wurden, stellte Charles M. Sennott – der Reporter der Post, der die Geschichte schrieb – später fest, dass „die sekularen Mächte ihn [Ritter] mehr schützten als die Erzdiözese oder die Franziskaner.“ [69] Sennotts Bericht wurde von Kolumnisten in anderen New Yorker Medien, mächtigen Politikern, einschließlich des damaligen Gouverneurs von New York, Mario Cuomo, sowie von Kardinal Spellmans Nachfolger, Kardinal John O‘Connor, bösartig angegriffen [70].

Der wahrscheinliche Grund, warum diese „sekularen Mächte“ dem umstrittenen Ritter zu Hilfe kamen – der nie wegen sexueller Beziehungen zu Minderjährigen angeklagt und lediglich zum Rücktritt von seinem Posten gezwungen wurde – ist, dass Covenant House und Ritter selbst eng mit Robert Macauley verbunden waren [71], dem Zimmergenossen von Bush Sr. in Yale und langjährigen Freund der Familie Bush.

Macauley wurde von der New York Times als „maßgeblich“ für das Fundraising von Covenant House beschrieben, nachdem er 1985 dem Vorstand beigetreten war und mehrere „andere wohlhabende oder gut vernetzte Leute“, darunter ehemalige Regierungsbeamte und Investmentbanker, ins Boot holte.

Macauleys Organisation, die AmeriCares Foundation, die später beschuldigt wurde, Geld an die Contras in Mittelamerika zu leiten [72], war eine der Hauptfinanzierungsquellen von Covenant House. Eines der Mitglieder des AmeriCares-Beirats war William E. Simon, ehemaliger US-Finanzminister unter der Nixon- und Ford-Administration, der auch den Nicaraguan Freedom Fund leitete, der Hilfe an die Contras schickte [73].

AmeriCares war auch dafür bekannt, direkt mit den US-Geheimdiensten zusammenzuarbeiten. Wie der Hartford Courant 1991 feststellte: „Sachkundige ehemalige Bundesbeamte, viele mit Hintergründen in der Geheimdienstarbeit, helfen AmeriCares, in heiklen internationalen politischen Umgebungen zu manövrieren.“ [74]

Außerdem war bekannt, dass Ritter Macauleys Anwesen in Connecticut besucht und als Vizepräsident von AmeriCares gedient hat, bis er gezwungen war, von Covenant House zurückzutreten. Bemerkenswert ist, dass der Vater von George H.W. Bush, Prescott, ebenfalls im AmeriCares-Beirat war [75]. Nach dem Tod von George H.W. Bush im vergangenen Jahr erklärte AmeriCares, dass er „maßgeblich an der Gründung der auf Gesundheit fokussierten Hilfs- und Entwicklungsorganisation beteiligt war.“ [76]

Jahre bevor Ritter als Pädophiler geoutet wurde, der sich an benachteiligten und verletzlichen Teenagern vergriff, die bei seiner Wohltätigkeitsorganisation Zuflucht suchten, wurde Covenant House von Präsident Ronald Reagan in den höchsten Tönen gelobt und fand sogar Erwähnung in seiner Rede zur Lage der Nation im Jahr 1984. In der Rede wurde Ritter als einer der „unbesungenen Helden“ des Landes bezeichnet. Von 1985 bis 1989 wuchs das Betriebsbudget von Covenant House von 27 Millionen Dollar auf 90 Millionen Dollar an [77]. Dem Vorstand gehörten einflussreiche Persönlichkeiten an, darunter Topmanager von IBM, Chase Manhattan Bank und Bear Stearns.

Covenant House ist eine grosse privat finanzierte Agentur in Nord- und Südamerika, die Obdachlosen und Ausreissern Unterkunft, Verpflegung, Soforthilfe und andere Dienstleistungen anbietet. Foto: Flickr / Rebecca Bollwitt, Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

In dieser Zeit wuchs Covenant House zu einer internationalen Organisation heran und eröffnete Zweigstellen in mehreren Ländern, darunter Kanada, Mexiko und anderswo in Mittelamerika. Die erste Niederlassung in Mittelamerika wurde in Guatemala eröffnet und von Roberto Alejos Arzu geleitet, einem CIA-Agenten, auf dessen Plantage die Truppen für die gescheiterte „Schweinebucht“-Invasion der CIA in Kuba ausgebildet wurden [78]. Alejos Arzu war auch ein Mitarbeiter des ehemaligen, von den USA unterstützten Diktators von Nicaragua, Anastasio Somoza, und ein Mitglied der Malteserritter [79], eines katholischen Ordens, dem auch der ehemalige CIA-Direktor William Casey und Roy Cohns Rechtspartner Tom Bolan angehörten. Alejos Arzu arbeitete auch für AmeriCares [80] und war mit mehreren zentralamerikanischen paramilitärischen Gruppen verbunden.

Die von DeCamp zitierten Geheimdienst-Quellen behaupten, dass der von Alejos Arzu geleitete Zweig von Covenant House Kinder für einen in den USA ansässigen Pädophilenring beschaffte [81]. Jahre später wurde Mi Casa, eine andere von den USA betriebene Wohltätigkeitsorganisation in Guatemala, die George H.W. Bush 1994 persönlich mit seiner Frau Barbara besuchte, der zügellosen Pädophilie und des Kindesmissbrauchs beschuldigt [82].

Der Untergang von „Washingtons Jay Gatsby“

Nachdem er in den 1980er Jahren seinen Job als ABC News-Korrespondent aufgegeben hatte, fand Craig Spence Erfolg als prominenter konservativer Lobbyist in Washington. Spences Glück würde sich bald dramatisch wenden, als im Juni 1989 aufgedeckt wurde, dass er als Zuhälter Kinder an die Machtelite in der Hauptstadt der Nation vermittelte. In den 1980er Jahren betrieb er Zuhälterei in Wohnungen, die mit Video-und Audio-Aufnahmegeräten verwanzt wurden. Ähnlich wie Jeffrey Epstein, der ein ähnliches Geschäft betrieb, wurde Spence oft mit Jay Gatsby verglichen, der mysteriösen, wohlhabenden Figur aus dem bekannten Fitzgerald-Roman „Der große Gatsby“.

In einem Artikel der New York Times aus dem Jahr 1982 über Spence heißt es, dass sein „persönliches Telefonbuch und seine Party-Gästelisten ein ‚Who‘s Who‘ im Kongress, in der Regierung und im Journalismus abbilden“ und dass Spence „von seinen Klienten sowohl dafür angeheuert wurde, wen er kennt, als auch dafür, was er weiß.“ [83] Spence war auch dafür bekannt, verschwenderische Partys zu veranstalten, die die Times als „glitzer[nd] mit Prominenten, von Botschaftern bis zu Fernsehstars, von Senatoren bis zu hohen Beamten des Außenministeriums“ beschrieb. Roy Cohn, William Casey und Roy Cohns Journalistenfreund William Safire waren nur einige der anderen Teilnehmer an Spence‘s Festivitäten.

„Laut Mr. Spence“, so der Times-Artikel weiter, „ist Richard Nixon ein Freund. Genauso wie John Mitchell [ehemaliger Generalstaatsanwalt unter Nixon]. [CBS-Journalist] Eric Sevareid wird als ‚ein alter, lieber Freund‘ bezeichnet. Senator John Glenn ist ‚ein guter Freund‘ und Peter Ustinov [britischer Schauspieler und Journalist] ist ‚ein alter, alter Freund‘.“ Bemerkenswert ist, dass Ustinov für die Zeitung The European schrieb [84], kurz nachdem sie 1990 von Robert Maxwell gegründet wurde – einem bekannten Mossad-Agenten und Vater von Epsteins angeblicher Puffmutter Ghislaine Maxwell.

Nur sieben Jahre, nachdem die Times ihren Steckbrief von Spence veröffentlicht hatte, wurde aufgedeckt, dass seine „glitzernden Partys für wichtige Beamte der Reagan- und Bush-Administration, Medienstars und Top-Militäroffiziere“ abgehört worden waren, um „die Gäste zu kompromittieren.“ Laut dem brisanten Bericht, der von der Washington Times veröffentlicht wurde, war Spence mit einem „homosexuellen Prostitutionsring“ verbunden, zu dessen Kunden „Regierungsbeamte, lokal ansässige US-Militäroffiziere, Geschäftsleute, Anwälte, Banker, Kongressberater, Medienvertreter und andere Fachleute gehörten.“ [85] Spence bot seinen Gästen auch Kokain als weiteres Mittel zur Erpressung an.

Laut dem Bericht wurde Spence Haus „verwanzt und hatte einen geheimen Zwei-Wege-Spiegel, und … er versuchte, Besucher in kompromittierende sexuelle Begegnungen zu verstricken, die er dann als Druckmittel verwenden könnte.“ Ein Mann, der mit der Washington Times sprach, sagte, dass Spence eine Limousine zu seinem Haus schickte, die ihn zu einer Party brachte, wo „mehrere junge Männer versuchten, sich mit ihm anzufreunden.“ [86] Laut DeCamp war Spence dafür bekannt, den Teilnehmern seiner Erpressungspartys junge Kinder für Sex anzubieten, zusammen mit illegalen Drogen wie Kokain.

Mehrere andere Quellen, darunter ein Beamter des Weißen Hauses unter Reagan und ein Sergeant der Air Force, die an von Spence ausgerichteten Partys teilgenommen hatten, bestätigten, dass Spence‘s Haus mit Aufnahmegeräten übersät war, die er regelmäßig benutzte, um Gäste auszuspionieren und aufzuzeichnen, und dass sein Haus auch einen Zwei-Wege-Spiegel enthielt, den er zum Abhören benutzte.

Ritz-Carlton Hotel in Boston. Foto: Wikimedia / Rizka, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Der Bericht dokumentierte auch Spence‘s Verbindungen zum US-Geheimdienst, insbesondere zur CIA. Laut dem Bericht der Washington Times prahlte Spence „oft damit, dass er für die CIA arbeitete und sagte bei einer Gelegenheit, dass er für eine Weile verschwinden würde, ‚weil er einen wichtigen CIA-Auftrag hatte‘.“ [87] Er war auch ziemlich paranoid, was seine angebliche Arbeit für die Agentur anging, denn er äußerte die Sorge, „dass die CIA ein ‚doppeltes Spiel‘ mit ihm treiben und ihn stattdessen töten und es dann wie einen Selbstmord aussehen lassen könnte.“ Nicht lange, nachdem der Bericht der Washington Times über seine Aktivitäten veröffentlicht wurde, wurde Spence tot im Bostoner Ritz Carlton aufgefunden; sein Tod wurde schnell als Selbstmord eingestuft.

Der Bericht der Washington Times bietet auch einen Hinweis darauf, was Spence für die CIA getan haben könnte, da er Quellen zitierte, die behauptet hatten, dass Spence über den Schmuggel von Kokain aus El Salvador in die USA gesprochen habe [88]. Eine Operation, von der er behauptete, dass an ihr US-Militärpersonal beteiligt war. Angesichts des Zeitpunkts dieser Kommentare von Spence, Spences mächtigen Verbindungen sowie der Beteiligung der CIA am Austausch von Kokain für Waffen im Iran-Contra-Skandal, könnten seine Kommentare viel mehr als nur Prahlerei gewesen sein, um seine Partygäste zu beeindrucken.

Einer der kritischsten Teile des Skandals rund um Spence war jedoch die Tatsache, dass es ihm möglich war – während der Regierung von George H.W. Bush – mit jungen Männern, die die Washington Times als „Call-Boys“ bezeichnete, spät nachts das Weiße Haus zu betreten. [89]

Spence erklärte später, dass seine Kontakte innerhalb des Weißen Hauses, die ihm und seinen „Call-Boys“ Zugang gewährten, „hochrangige“ Beamte waren [90]. Er nannte speziell George H.W. Bushs damaligen Nationalen Sicherheitsberater, Donald Gregg. Gregg hatte seit 1951 bei der CIA gearbeitet, bevor er 1982 zurücktrat, um Nationaler Sicherheitsberater von Bush zu werden, der damals Vizepräsident war. Bevor er von seinem Posten bei der CIA zurücktrat, hatte Gregg direkt unter William Casey und in den späten 1970er Jahren an der Seite des jungen William Barr daran gearbeitet, vor dem Pike-Ausschuss und dem Church-Ausschuss des Kongresses, die die CIA ab 1975 untersuchten, zu mauern [91]. Zu den Dingen, mit denen sie bei der Untersuchung beauftragt waren, gehörten die „Liebesfallen“ der CIA oder sexuelle Erpressungs-Operationen, die benutzt wurden, um ausländische Diplomaten in verwanzte Wohnungen zu locken – komplett mit Aufnahmegeräten und Zwei-Wege-Spiegeln [92].

Barr wurde später Bushs Justizminister und stieg unter Trump erneut auf diesen Posten auf. Darüber hinaus arbeitete Barrs Vater für den Vorläufer der CIA, das Office of Strategic Services (OSS), und rekrutierte einen jungen Jeffrey Epstein [93] – damals ein Highschool-Abbrecher – um an der elitären Dalton School zu unterrichten, von der Epstein später gefeuert wurde. Ein Jahr, bevor er Epstein einstellte, veröffentlichte Donald Barr einen Science-Fiction-Fantasy-Roman über Sexsklaverei [94]. Bemerkenswert ist, dass im selben Jahr, in dem Donald Barr Epstein einstellte, sein Sohn für die CIA arbeitete [95]. Bill Barr hat Aufforderungen zurückgewiesen, sich vom Epstein Fall wegen Befangenheit zurückzuziehen – obwohl er in der gleichen Anwaltskanzlei gearbeitet hat, die Epstein in der Vergangenheit vertreten hatte.

Donald Gregg ist auch mit Roy Cohns „Einfluss-Maschinerie“ verbunden – durch die Heirat seiner Tochter mit Christopher Buckley [96], dem Sohn des konservativen Journalisten William Buckley, einem engen Vertrauten und Freund sowohl von Roy Cohn als auch von Cohns Anwaltspartner Tom Bolan.

Die Berichte der Washington Times über Spences Kindersex-Ring zeigen auch seine engen Beziehungen zu niemand anderem als dem allgegenwärtigen Roy Cohn. Eine der Quellen der Times für ihre erste Geschichte über den Skandal behauptet, dass er eine Geburtstagsparty für Roy Cohn besucht hatte, die Spence in seinem Haus veranstaltet hat, und dass CIA-Direktor William Casey ebenfalls anwesend war [97]. In dem Bericht wird auch gesagt, dass Spence oft über seine sozialen Gefährten prahlte und regelmäßig Cohn erwähnte. Er behauptete, Cohn in seinem Haus bei anderen Gelegenheiten als bei der erwähnten Geburtstagsparty getroffen zu haben.

„Körper Gottes“ („Bodies by God“)

Die Aufdeckung von Craig Spences „Call Boy Ring“ führte bald zur Entdeckung des berüchtigten Franklin-Kindesmissbrauchs- und Ritualmord-Skandals. Diese schmutzige Operation wurde aus Omaha, Nebraska von Larry King ausgeführt [98], einem prominenten lokalen republikanischen Aktivisten und Lobbyisten, der die Franklin Community Federal Credit Union leitete, bis sie von den Bundesbehörden geschlossen wurde.

Eine aufschlussreiche Enthüllung ist vergraben in einem Artikel des Omaha World Herald vom Mai 1989 über die Untersuchung der King‘s Credit Union und des Sexrings: „In den 61/2 Monaten, seit die Bundesbehörden Franklin geschlossen haben, halten sich hartnäckig Gerüchte, dass Geld von der Credit Union irgendwie seinen Weg zu den nicaraguanischen Contra-Rebellen gefunden hat.“ 

Die Möglichkeit, dass Kings betrügerische Kreditgenossenschaft verdeckt die Kontras finanzierte, wurde durch die anschließende Berichterstattung von Pete Brewton von der Houston Post unterstützt. Er entdeckte, dass die CIA in Verbindung mit dem organisierten Verbrechen heimlich Geld von verschiedenen Sparkassen und Kreditinstituten (S&L) geliehen hatte, um verdeckte Operationen zu finanzieren. Bei einer dieser S&L‘s saß Neil Bush, der Sohn von George H.W. Bush, im Vorstand, und sie machte Geschäfte mit Kings Organisation. [99]

Eine weitere Verbindung zwischen King und dem Iran-Contra-Team ist die Tatsache, dass King eine der Reagan-Administration nahestehende Organisation, Citizens for America, mitbegründet und anschließend über 25.000 Dollar an diese gespendet hatte . Die Organisation sponserte Redereisen für Oberstleutnant Oliver North und Contra-Führer. Der Direktor von Citizens for America war zu dieser Zeit David Carmen, der gleichzeitig eine PR-Firma [100] mit dem ehemaligen Leiter der verdeckten Operationen – der von Casey geführten CIA –, seinem Vater Gerald [101], betrieb, der von Reagan auch zum Leiter der General Services Administration und anschließend zum Botschafter ernannt worden war.

Einer der investigativen Journalisten, die den Craig Spence-Ring recherchierten, erzählte DeCamp später, dass der Ring von Spence mit King in Verbindung stand [102]:

„Die Art und Weise, wie wir Larry King und seinen in Nebraska ansässigen Callboy-Ring entdeckten, war die Durchsicht der Kreditkartenabrechnungen von Spences Ring, wo wir Kings Namen fanden.“Später wurde aufgedeckt, dass King und Spence im Wesentlichen Geschäftspartner waren, da ihre Kinderhandelsringe unter einer größeren Gruppe betrieben wurden, die den Spitznamen „Bodies of God“ hatte [103].

Wie viele Gruppen genau unter diesem Dachverband „Bodies by God“ operierten, ist unbekannt. Bekannt ist jedoch, dass die Ringe, die sowohl von King als auch von Spence betrieben wurden, miteinander verbunden waren. Beide waren auch mit prominenten Beamten in der Reagan- und der nachfolgenden George H.W. Bush-Administration verbunden, einschließlich Beamten mit Verbindungen zur CIA sowie Roy Cohn und seinem Netzwerk.

Tatsächlich hatte Spence nur wenige Monate vor seinem angeblichen Selbstmord im Bostoner Ritz Carlton gegenüber den Washington Times-Reportern Michael Hedges und Jerry Seper, die die Geschichte ursprünglich aufgedeckt hatten, angedeutet, dass sie nur an der Oberfläche von etwas viel Dunklerem gekratzt hatten [104]:

„All dieses Zeug, das Sie aufgedeckt haben [mit Callboys, Bestechung und den Touren im Weißen Haus], ist, um ehrlich zu sein, unbedeutend im Vergleich zu anderen Dingen, die ich getan habe. Aber ich werde Ihnen diese Dinge nicht erzählen und irgendwie wird sich die Welt weiterdrehen.“

FBI Director J. Edgar Hoover. Foto: Flickr / pingnews.com, Lizenz: Public Domain Mark 1.0

Die Rolle des FBI in alledem ist ebenfalls erwähnenswert, vor allem im Franklin-Kindesmissbrauchs-Skandal. In der Tat wurde Larry Kings Kindersex-Missbrauchs-Ring schnell und aggressiv vom FBI vertuscht, das eine Vielzahl von hinterhältigen Taktiken verwendete, um die Realität von Kings schmutziger Operation zu begraben [105]. Hier ist es wichtig, sich an die Schlüsselrolle zu erinnern, die der ehemalige FBI-Direktor J. Edgar Hoover bei ähnlichen sexuellen Erpressungs-Operationen spielte, bei denen Kinder missbraucht wurden (siehe Teil I [106]), sowie an die enge Beziehung zwischen Hoover, Roy Cohn und Lewis Rosenstiel, der später Hoovers ehemalige rechte Hand beim FBI, Louis Nichols, beschäftigte.

Jahre später sollten Dokumente, die vom FBI freigegeben werden, zeigen, dass Epstein 2008 ein FBI-Informant war [107]. Zu dieser Zeit war Robert Mueller der Direktor des „Bureau“. Epstein war FBI-Informant im Austausch für Immunität für damals anhängige bundesstaatliche Anklagen – ein Deal, der mit Epsteins jüngster Verhaftung und neuen bundesstaatlichen Anklagen platzte. Darüber hinaus wurde der ehemalige FBI-Direktor Louis Freeh von Alan Dershowitz angeheuert [108], um Epsteins Opfer einzuschüchtern. Dershowitz wird beschuldigt, Mädchen in Epsteins Häusern vergewaltigt zu haben. Er war einst ein Leumundszeuge für Roy Cohn. Wie bereits erwähnt, wurde Freehs frühere Ernennung zum Richter am United States District Court für den Southern District of New York von Cohns Anwaltspartner, Tom Bolan, orchestriert [109].

So ist die Vertuschung des Franklin-Falles durch das FBI nur ein Beispiel für die langjährige Praxis des Bureaus, diese Pädophilenringe zu schützen, wenn  Mitglieder der amerikanischen politischen Elite involviert sind und das Bureau mit einem ständigen Nachschub an Erpressungs-Material versorgt wird. Es lohnt sich auch, die Unparteilichkeit einer der Hauptanklägerinnen im Fall Jeffrey Epstein zu hinterfragen, Maurene Comey – der Tochter des ehemaligen FBI-Direktors James Comey [110].

Die Fäulnis an der Spitze

Während es mehrere Operationen des sexuellen Menschenhandels gab, die sowohl mit Roy Cohn als auch mit den Hallen der Macht unter der Reagan-Administration verbunden waren, scheint es, dass innerhalb weniger Monate nach Cohns Tod eine andere Person zu einer zentralen Figur in dem mächtigen Netzwerk wurde, welches Cohn kultiviert hatte.

Diese Person, Jeffrey Epstein, sollte nach seiner Entlassung von der Dalton School von Alan „Ace“ Greenberg, einem engen Freund von Cohn [111], rekrutiert werden, um bei Bear Stearns zu arbeiten. Nachdem er Bear Stearns verlassen und als angeblicher finanzieller „Kopfgeldjäger“ für Kunden gearbeitet hatte – zu denen auch der mit Iran-Contra verbundene Waffenhändler Adnan Khashoggi gehört haben soll [112] – kam Epstein in Kontakt mit Leslie Wexner. einem Milliardär, der der mit Meyer Lansky verbundenen Bronfman-Familie nahestand und selbst Verbindungen zu Mitgliedern von Syndikaten des organisierten Verbrechens hatte, die einst durch Cohn vertreten wurden.

Im selben Jahr, in dem Wexner seine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Epstein begann, besorgte ein anderer Cohn-Freund, Ronald Lauder, der Verbindungen zum Weißen Haus unter Reagan hatte und zur Trump-Familie unterhält, Epstein einen österreichischen Reisepass, der zwar Epsteins Bild, aber einen falschen Namen enthielt.

Lauder, Wexner und die Bronfmans sind Mitglieder einer elitären Organisation, die als Mega Group bekannt ist und zu der auch andere mit Meyer Lansky verbundene „Philanthropen“ wie der Hedgefondsmanager Michael Steinhardt gehören [113]. Während Epstein beträchtliche Überschneidungen mit dem in diesem Bericht und Teil I [114] dieser Serie beschriebenen Netzwerk hat, ist er auch tief mit der Mega Group sowie deren Mitarbeitern verbunden, einschließlich Ghislaine Maxwells Vater, Robert Maxwell.

Teil III dieser Serie wird sich auf die Mega Group und ihre Verbindungen zu demjenigen Netzwerk konzentrieren, das in Teil I und II beschrieben wurde. Darüber hinaus wird auch die Rolle des Staates Israel, des Mossad und mehrerer globaler Pro-Israel-Lobby-Organisationen in Bezug auf dieses Netzwerk sexueller Erpressungs-Operationen und Jeffrey Epstein diskutiert werden.

Hier wird das ganze Ausmaß des Epstein-Skandals sichtbar. Es handelt sich um eine kriminelle und skrupellose Erpressungs-Operation, die von einflussreichen Persönlichkeiten seit über einem halben Jahrhundert im Verborgenen betrieben wird und dabei das Leben unzähliger Kinder ausbeutet und zerstört. Im Laufe der Jahre sind ihr viele Zweige gewachsen, und sie hat sich weit über die Vereinigten Staaten hinaus ausgebreitet, wie man an den Aktivitäten von Covenant House in Lateinamerika sowie Epsteins eigenen internationalen Bemühungen sieht, mehr Mädchen zu rekrutieren, die missbraucht und ausgebeutet werden sollen.

All dies hat mit vollem Wissen und Segen von Top-Figuren in der Welt der „Philanthropie“ und in der US-Regierung sowie der Geheimdienstgemeinde stattgefunden – mit großem Einfluss auf mehrere Präsidentschafts-Administrationen, vor allem seit dem Aufstieg von Ronald Reagan und weiter bis zu Donald Trump.

Quellen:

[1] MPN News, Whitney Webb, „Hidden in Plain Sight: The Shocking Origins of the Jeffrey Epstein Case“, am 18.07.2019, <https://www.mintpressnews.com/shocking-origins-jeffrey-epstein-blackmail-roy-cohn/260621/>

[2] ebd.

[3] Politico Magazine, David Cay Johnston, „Just What Were Donald Trump‘s Ties to the Mob?“, am 22.05.2016, <https://www.politico.com/magazine/story/2016/05/donald-trump-2016-mob-organized-crime-213910>

[4] The Washington Post, Robert O‘Harrow Jr. und Shawn Boburg „The man who showed Donald Trump how to exploit power and instill fear“, am 17.06.2017, <https://www.washingtonpost.com/investigations/former-mccarthy-aide-showed-trump-how-to-exploit-power-and-draw-attention/2016/06/16/e9f44f20-2bf3-11e6-9b37-42985f6a265c_story.html>

[5] Esquire, Ken Auletta, „Don‘t Mess With Roy Cohn“, am 13.07.2016, <https://www.esquire.com/news-politics/a46616/dont-mess-with-roy-cohn/>

[6] ThoughtCo., Robert McNamara, „Roy Cohn“, am 05.01.2018, <https://www.thoughtco.com/roy-cohn-biography-4151275>

[7] Esquire, Ken Auletta, „Don‘t Mess With Roy Cohn“, am 13.07.2016, <https://www.esquire.com/news-politics/a46616/dont-mess-with-roy-cohn/>

[8] MailOnline, Tate Delloye, „New documentary reveals the contradictory life of closeted gay homophobe lawyer Roy Cohn, who taught Donald Trump and Roger Stone ‚the rules of war‘ by day and partied at Studio 54 by night – before his death from AIDS complications“, am 10.06.2020,  <https://www.dailymail.co.uk/news/article-6809557/Roy-Cohn-Donald-Trumps-ruthless-homophobic-attorney-partied-Studio-54-died-AIDS.html>

[9] Vanityfair, Bob Colacello, „Anything Went“, am 03.09.2013, <https://www.vanityfair.com/news/1996/03/studio-54-nightclub-new-york-city>

[10] The New York Inteligencer, Frank Rich, „The Original Donald Trump“, am 30.04.2018, <https://nymag.com/intelligencer/2018/04/frank-rich-roy-cohn-the-original-donald-trump.html>

[11] The New York Inteligencer, Frank Rich, „The Original Donald Trump“, am 30.04.2018, <https://nymag.com/intelligencer/2018/04/frank-rich-roy-cohn-the-original-donald-trump.html>

[12] The New York Inteligencer, Frank Rich, „The Original Donald Trump“, am 30.04.2018, <https://nymag.com/intelligencer/2018/04/frank-rich-roy-cohn-the-original-donald-trump.html>

[13] ConsortiumNews, Robert Parry, „How Roy Cohn Helped Rupert Murdoch“, am 28.01.2015, <https://consortiumnews.com/2015/01/28how-roy-cohn-helped-rupert-murdoch/>

[14] The New York Inteligencer, Frank Rich, „The Original Donald Trump“, am 30.04.2018, <https://nymag.com/intelligencer/2018/04/frank-rich-roy-cohn-the-original-donald-trump.html>

[15] The New York Inteligencer, Frank Rich, „The Original Donald Trump“, am 30.04.2018, <https://nymag.com/intelligencer/2018/04/frank-rich-roy-cohn-the-original-donald-trump.html>

[16] Esquire, Ken Auletta, „Don‘t Mess With Roy Cohn“, am 13.07.2013, <https://www.esquire.com/news-politics/a46616/dont-mess-with-roy-cohn/>

[17] Archive, George H. Nash, „Simply Superlative“, am 28.02.2008,  <https://web.archive.org/web/20080303043521/http:/article.nationalreview.com/print/?q=YmZkMTRmN2MyZjcwYWVhYWI4YjhkNjE5YTA5NmY3ODg>

[18] Books Google, William Buckley, „Life“, am 05.09.1969, <https://books.google.cl/books?id=FU8EAAAAMBAJ&pg=PA29&dq=lewis+rosenstiel&hl=es-419&sa=X&ved=0ahUKEwjAzq2KkLjjAhUGlosKHQMsCpsQ6AEINzAC#v=onepage&q=william%20buckley&f=false>

Quellen:

[19] Books Google, William Buckley, „Life“, am 05.09.1969, <https://books.google.cl/books?id=FU8EAAAAMBAJ&pg=PA29&dq=lewis+rosenstiel&hl=es-419&sa=X&ved=0ahUKEwjAzq2KkLjjAhUGlosKHQMsCpsQ6AEINzAC#v=onepage&q=william%20buckley&f=false>

[20] The New York Inteligencer, Frank Rich, „The Original Donald Trump“, am 30.04.2018, <https://nymag.com/intelligencer/2018/04/frank-rich-roy-cohn-the-original-donald-trump.html>

[21] The New York Times, Alan Feuer, „Up From Politics, Almost“, am 01.10.2004,  <https://www.nytimes.com/2004/10/01/nyregion/up-from-politics-almost.html>

[22] Vanityfair, Marie Brenner, „How Donald Trump and Roy Cohn’s Ruthless Symbiosis Changed America“, am 28.06.2017,  <https://www.vanityfair.com/news/2017/06/donald-trump-roy-cohn-relationship>

[23] The New Yorker, Jeffrey Toobin, „The Dirty Trickster“, am 23.05.2008, <https://www.newyorker.com/magazine/2008/06/02/the-dirty-trickster> 

[24] Pando, Mark Ames, „Behind the scenes of the Donald Trump – Roger Stone show“, am 11.08.2015, <https://pando.com/2015/08/11/behind-scenes-donald-trump-roger-stone-show/>

[25] The New York Times, Sam Roberts, „Thomas A. Bolan, Understated Force in New York Law, Dies at 92“, am 16.05.2017,  <https://www.nytimes.com/2017/05/16/nyregion/thomas-bolan-dead-roy-cohn-law-partner.html>

[26] The New York Times, Sam Roberts, „Thomas A. Bolan, Understated Force in New York Law, Dies at 92“, am 16.05.2017, <https://www.nytimes.com/2017/05/16/nyregion/thomas-bolan-dead-roy-cohn-law-partner.html>

[27] Washington Post, „Roy Cohn Sued for $7 Million“, am 04.04.1986, <https://outline.com/YZqURS>

[28] Newsmax, Wanda Carruthers, „Tom Bolan, Famed Attorney and Roy Cohn‘s Law Partner, Dies“, am 14.05.2017,  <https://www.newsmax.com/Newsfront/Tom-Bolan-dies-lawyer-conservative/2017/05/14/id/790052/>

[29] Newsmax, Wanda Carruthers, „Tom Bolan, Famed Attorney and Roy Cohn‘s Law Partner, Dies“, am 14.05.2017,  <https://www.newsmax.com/Newsfront/Tom-Bolan-dies-lawyer-conservative/2017/05/14/id/790052/>

[30] The New Yorker, Marcus Baram, „Eavesdropping on Roy Cohn and Donald Trump“, am 14.04.2017, <https://www.newyorker.com/news/news-desk/eavesdropping-on-roy-cohn-and-donald-trump>

[31] The New Yorker, Marcus Baram, „Eavesdropping on Roy Cohn and Donald Trump“, am 14.04.2017, <https://www.newyorker.com/news/news-desk/eavesdropping-on-roy-cohn-and-donald-trump>

[32] The New Yorker, Marcus Baram, „Eavesdropping on Roy Cohn and Donald Trump“, am 14.04.2017, <https://www.newyorker.com/news/news-desk/eavesdropping-on-roy-cohn-and-donald-trump>

[33] History, Becky Little, „Roy Cohn: From Ruthless ‚Red Scare‘ Prosecutor to Donald Trump‘s Mentor“, am 12.03.2019, <https://www.history.com/news/roy-cohn-mccarthyism-rosenberg-trial-donald-trump>

[34] Huffpost, James Michael Nichols, „Hillary Clinton Apologizes After Shocking Praise For Nancy Reagan’s ‘AIDS Activism’ (UPDATE)“, am  06.01.2017, <https://www.huffpost.com/entry/hillary-clinton-nancy-reagan-aids-activism_n_56e31770e4b0b25c9181e002>

[35] Consortium News, Robert Parry, „How Roy Cohn Helped Rupert Murdoch“, am 28.01.2015, <https://consortiumnews.com/2015/01/28/how-roy-cohn-helped-rupert-murdoch/>

[36] Consortium News, Robert Parry, „How Roy Cohn Helped Rupert Murdoch“, am 28.01.2015, <https://consortiumnews.com/2015/01/28/how-roy-cohn-helped-rupert-murdoch/>

[37] MPN News, Whitney Webb, „Hidden in Plain Sight: The Shocking Origins of the Jeffrey Epstein Case“, am 18.07.2019, <https://www.mintpressnews.com/shocking-origins-jeffrey-epstein-blackmail-roy-cohn/260621/>

[38] MailOnline, Jerry Oppenheimer, „EXCLUSIVE: Revealed, how the MAFIA helped Ronald Reagan get to the White House. Shocking documentary reveals Mob connections that catapulted him to the presidency – and how a probe was thwarted at ‚the highest levels‘“,  am 21.05.2015, <https://www.dailymail.co.uk/news/article-2635094/EXCLUSIVE-Revealed-MAFIA-helped-Ronald-Reagan-White-House-Shocking-documentary-reveals-Mob-connections-catapulted-presidency-probe-thwarted-highest-levels.html>

[39] MailOnline, Jerry Oppenheimer, „EXCLUSIVE: Revealed, how the MAFIA helped Ronald Reagan get to the White House. Shocking documentary reveals Mob connections that catapulted him to the presidency – and how a probe was thwarted at ‚the highest levels‘“,  am 21.05.2014, <https://www.dailymail.co.uk/news/article-2635094/EXCLUSIVE-Revealed-MAFIA-helped-Ronald-Reagan-White-House-Shocking-documentary-reveals-Mob-connections-catapulted-presidency-probe-thwarted-highest-levels.html>

[40] The Hollywood Reporter, Tina Daunt, „New Doc Alleges Ronald Reagan Blocked Probe Into Lew Wasserman’s Mafia Ties“, am 12.06.2014, <https://www.hollywoodreporter.com/news/new-doc-alleges-ronald-reagan-711288>

[41] MailOnline, Jerry Oppenheimer, „EXCLUSIVE: Revealed, how the MAFIA helped Ronald Reagan get to the White House. Shocking documentary reveals Mob connections that catapulted him to the presidency – and how a probe was thwarted at ‚the highest levels‘“, am 22.05.2014,  <https://www.dailymail.co.uk/news/article-2635094/EXCLUSIVE-Revealed-MAFIA-helped-Ronald-Reagan-White-House-Shocking-documentary-reveals-Mob-connections-catapulted-presidency-probe-thwarted-highest-levels.html>

[42] Books Googgle, Moe Dalitz, „The Mafia Encyclopedia“, <https://books.google.cl/books?id=jgCpxTpPCPcC&pg=PA132&dq=%22moe+dalitz%22+%22meyer+lansky%22&hl=es-419&sa=X&ved=0ahUKEwjKtuKE_83jAhVTop4KHX2tDAwQ6AEIMDAB#v=onepage&q=%22moe%20dalitz%22%20%22meyer%20lansky%22&f=false>

[43] The Hollywood Reporter, Mike Barnes, „Edie Wasserman, Wife of Lew Wasserman, Dies at 95“, am 18.08.2011,  <https://www.hollywoodreporter.com/news/edie-wasserman-wife-lew-wasserman-225101>

[44] Books Google, Gus Russo, „Supermob: How Sidney Korshak and His Criminal Associates Became America‘s …“, <https://books.google.cl/books?id=YalWxsoWEIkC&pg=PA158&dq=%22lew+wasserman%22+%22meyer+lansky%22&hl=es-419&sa=X&ved=0ahUKEwiDmYOl-s3jAhXMFLkGHZ13DfoQ6AEIMDAB#v=onepage&q=%22lew%20wasserman%22%20%22meyer%20lansky%22&f=false>

[45] Books Googgle, Dennis McDougal, „The Last Mogul“, <https://books.google.cl/books?id=n5lZAAAAMAAJ&q=%22lew+wasserman%22+%22meyer+lansky%22&dq=%22lew+wasserman%22+%22meyer+lansky%22&hl=es-419&sa=X&ved=0ahUKEwiDmYOl-s3jAhXMFLkGHZ13DfoQ6AEITjAF>

[46] Google, „New West – Band 1,Ausgaben 6-12 – Seite 27“, <https://www.google.de/books/edition/New_West/6SkcAQAAIAAJ?hl=de&gbpv=0&bsq=%22logical%20successor%20to%20meyer%20lansky%22>

[47] Vanityfair, Nick Tosches, „The Man Who Kept The Secrets“, am 06.04.1997, <https://www.vanityfair.com/news/1997/04/The-Man-Who-Kept-The-Secrets>

[48] MailOnline, Jerry Oppenheimer, „EXCLUSIVE: Revealed, how the MAFIA helped Ronald Reagan get to the White House. Shocking documentary reveals Mob connections that catapulted him to the presidency – and how a probe was thwarted at ‚the highest levels‘“, am 21.05.2014, <https://www.dailymail.co.uk/news/article-2635094/EXCLUSIVE-Revealed-MAFIA-helped-Ronald-Reagan-White-House-Shocking-documentary-reveals-Mob-connections-catapulted-presidency-probe-thwarted-highest-levels.html>

[49] Politico Magazine, David Cay Johnston, „Just What Were Donald Trump‘s Ties to the Mob?“, am 22.05.2016, <https://www.politico.com/magazine/story/2016/05/donald-trump-2016-mob-organized-crime-213910>

[50] Consortium News, „International Communication Agenzy“, am 28 06.1982, <https://consortiumnews.com/wp-content/uploads/2015/01/Cohn-Wick4.pdf>

[51] Consortium News, Robert Parry, „How Roy Cohn Helped Rupert Murdoch“, am 28.01.2015, <https://consortiumnews.com/2015/01/28/how-roy-cohn-helped-rupert-murdoch/>

[52] Consortium News, Robert Parry, „How Roy Cohn Helped Rupert Murdoch“, am 28.01.2015, <https://consortiumnews.com/2015/01/28/how-roy-cohn-helped-rupert-murdoch/>

[53] Consortium News, Robert Parry, „How Roy Cohn Helped Rupert Murdoch“, am 28.01.2015, <https://consortiumnews.com/2015/01/28/how-roy-cohn-helped-rupert-murdoch/>

[54] The Wahington Post, Emily Langer, „Bob Gray, influential Washington lobbyist and founder of Gray & Co., dies at 92“, am 22.04.2014 <https://www.washingtonpost.com/local/obituaries/bob-gray-influential-washington-lobbyist-and-founder-of-gray-and-co-dies-at-92/2014/04/22/1db46e42-c96a-11e3-95f7-7ecdde72d2ea_story.html?noredirect=on&utm_term=.2b7a7415ac7c>

[55] CIA.GOV, „Central Intelligence Bulletin“, 1961, <https://www.cia.gov/library/readingroom/docs/CIA-RDP88-01314R000100610006-2.pdf>

[56] CIA.GOV, „Central Intelligence Bulletin“, 1961, <https://www.cia.gov/library/readingroom/docs/CIA-RDP88-01314R000100610006-2.pdf>

[57] The Free Libary, Robert Kieth Gray, „Lord of the lies; how Hill and Knowlton‘s Robert Gray pulls Washington‘s strings.“, 1992, <https://www.thefreelibrary.com/Lord+of+the+lies%3B+how+Hill+and+Knowlton%27s+Robert+Gray+pulls…-a012529888>

[58] Wikispooks, John W. DeCamp, „The Franklin Cover-Up“, 1992, <https://www.wikispooks.com/w/images/8/8e/The_Franklin_Cover-Up.pdf>

[59] The New Yorker, Marcus Baram, „Eavesdropping on Roy Cohn and Donald Trump, am 14.04.2017, <https://www.newyorker.com/news/news-desk/eavesdropping-on-roy-cohn-and-donald-trump>

[60] Amazon, Peter Maas, „Manhunt“, am 12.03.1986, <https://www.amazon.com/Manhunt-Peter-Maas/dp/0394552938>

[61] Amazon, Jim Hougan, „Secret Agenda: Watergate, Deep Throat, and the CIA“, am 01.11.1984,  <https://www.amazon.com/Secret-Agenda-Watergate-Deep-Throat/dp/0394514289>

[62] The Washington Post, Phil McCombs, „Tongsun Park‘s Club“, am 16.10.1977,  <https://www.washingtonpost.com/archive/opinions/1977/10/16/tongsun-parks-club/fc4e8ef5-f79b-4a55-b458-25bb6eeea07a/?noredirect=on&utm_term=.fa8786cc8fe2>

[63] The Washington Post, Phil McCombs, „Tongsun Park‘s Club“, am 16.10.1977,  <https://www.washingtonpost.com/archive/opinions/1977/10/16/tongsun-parks-club/fc4e8ef5-f79b-4a55-b458-25bb6eeea07a/?noredirect=on&utm_term=.fa8786cc8fe2>

[64] Wikispooks, John W. DeCamp, „The Franklin Cover-Up“, 1992, <https://www.wikispooks.com/w/images/8/8e/The_Franklin_Cover-Up.pdf>

[65] Bishop Accountability, „Rev. Bruce N. Ritter, O.F.M. conv. – Assignment History“, am10.05.2017, <http://www.bishop-accountability.org/assign/Ritter_Bruce_N_ofm.conv.htm>

[66] Books Google, Ned Spellman, „LIFE“, am 05.09.1969, <https://books.google.cl/books?id=FU8EAAAAMBAJ&pg=PA26&dq=%22roy+cohn%22+%22eugene+mccarthy%22+life&hl=es-419&sa=X&ved=0ahUKEwjJutKW0cvjAhWDB9QKHWZ5AgQQ6AEIKDAA#v=onepage&q=ned%20spellman&f=false>

[67] New York Post, Steve Cuozzo, „This NYC priest’s dramatic downfall was just the beginning of perv-priest scandals“, am 13.09.2018, <https://nypost.com/2018/09/13/this-nyc-priests-dramatic-downfall-was-just-the-beginning-of-perv-priest-scandals/>

[68] New York Post, Steve Cuozzo, „This NYC priest’s dramatic downfall was just the beginning of perv-priest scandals“, am 13.09.2018, <https://nypost.com/2018/09/13/this-nyc-priests-dramatic-downfall-was-just-the-beginning-of-perv-priest-scandals/> <https://nypost.com/2018/09/13/this-nyc-priests-dramatic-downfall-was-just-the-beginning-of-perv-priest-scandals/>

[69] New York Post, Steve Cuozzo, „This NYC priest’s dramatic downfall was just the beginning of perv-priest scandals“, am 13.09.2018, <https://nypost.com/2018/09/13/this-nyc-priests-dramatic-downfall-was-just-the-beginning-of-perv-priest-scandals/>

[70] New York Post, Steve Cuozzo, „This NYC priest’s dramatic downfall was just the beginning of perv-priest scandals“, am 13.09.2018, <https://nypost.com/2018/09/13/this-nyc-priests-dramatic-downfall-was-just-the-beginning-of-perv-priest-scandals/>

[71] The New York Times, M.A. Faber, „Ritter Inquiry Leading Many To Quit Board“, am 01.05.1990,  <https://www.nytimes.com/1990/05/01/nyregion/ritter-inquiry-leading-many-to-quit-board.html>

[72] Hartford Courant, Ann Marsh, „Americares‘ Success Hailed, Criticized“, am 11.08.1991, <https://www.courant.com/news/connecticut/hc-xpm-1991-08-11-0000213209-story.html>

[73] Hartford Courant, Ann Marsh, „Americares‘ Success Hailed, Criticized“, am 11.08.1991, <https://www.courant.com/news/connecticut/hc-xpm-1991-08-11-0000213209-story.html>

[74] Hartford Courant, Ann Marsh, „Americares‘ Success Hailed, Criticized“, am 11.08.1991, <https://www.courant.com/news/connecticut/hc-xpm-1991-08-11-0000213209-story.html>

[75] Hartford Courant, Ann Marsh, „Americares‘ Success Hailed, Criticized“, am 11.08.1991, <https://www.courant.com/news/connecticut/hc-xpm-1991-08-11-0000213209-story.html>

[76] Fox 61, Bill Flood, „Connecticut reacts to loss of ‘native son’, 41st U.S. President George H.W. Bush“, am 01.12.2018,  <https://fox61.com/2018/12/01/connecticut-reacts-to-loss-of-native-son-41st-u-s-president-george-h-w-bush/>

[77] New York Post, Steve Cuozzo, „This NYC priest’s dramatic downfall was just the beginning of perv-priest scandals“, am 13.09.2018,  <https://nypost.com/2018/09/13/this-nyc-priests-dramatic-downfall-was-just-the-beginning-of-perv-priest-scandals/>

[78] Salon, Matthew Phelan, „Seymour Hersh and the men who want him committed“, am 28.02.2011, <https://www.salon.com/2011/02/28/seymour_hersh_whowhatwhy/>

[79] Tampa Bay Times, Kris Hundley und Kendall Taggart, „No accounting for $40 million in charity shipped overseas“, am 26.01.2014,  <https://www.tampabay.com/news/business/no-accounting-for-40-million-in-charity-shipped-overseas/2162553>

[80] Salon, Matthew Phelan, „Seymour Hersh and the men who want him committed“, am 28.02.2011, <https://www.salon.com/2011/02/28/seymour_hersh_whowhatwhy/>

[81] Wikispooks, John W. DeCamp, „The Franklin Cover-Up“, 1992, <https://www.wikispooks.com/w/images/8/8e/The_Franklin_Cover-Up.pdf>

[82] The New York Times, Deborah Sontag, „L.I. Man Who Runs Home for Boys In Guatemala Is on Trial in Absentia“, am 12.04.1997, <https://www.nytimes.com/1997/04/12/nyregion/li-man-who-runs-home-for-boys-in-guatemala-is-on-trial-in-absentia.html?mtrref=undefined&gwh=4D0E3C7D9BF86D1B315A8D1A384AA1AE&gwt=pay>

[83] The New York Times, Phil Gailey, „Have Names, Will Open Right Doors“, am 18.01.1982, <https://www.nytimes.com/1982/01/18/us/have-names-will-open-right-doors.html>

[84] The New York Times, Lee Siegel, „In Short: Nonfiction“, 21.05.1995, <https://www.nytimes.com/1995/05/21/books/in-short-nonfiction-231795.html>

[85] Futile Work, Michael Hedges und Jerry Seper,  am 30.06.1989, „Power Broker Served Drugs, Sex At Parties Bugged For Blackmail“, <http://www.futile.work/uploads/1/5/0/1/15012114/power-broker-served-drugs.pdf>

[86] Futile Work, Michael Hedges und Jerry Seper,  am 30.06.1989, „Power Broker Served Drugs, Sex At Parties Bugged For Blackmail“, <http://www.futile.work/uploads/1/5/0/1/15012114/power-broker-served-drugs.pdf>

[87] Futile Work, Michael Hedges und Jerry Seper,  am 30.06.1989, „Power Broker Served Drugs, Sex At Parties Bugged For Blackmail“, <http://www.futile.work/uploads/1/5/0/1/15012114/power-broker-served-drugs.pdf>

[88] Futile Work, Michael Hedges und Jerry Seper,  am 30.06.1989, „Power Broker Served Drugs, Sex At Parties Bugged For Blackmail“, <http://www.futile.work/uploads/1/5/0/1/15012114/power-broker-served-drugs.pdf>

[89] Gov Crime, M. Rodriguez und George Archibald, „Homosexual prostitution inquiry ensnares VIPs with Reagan, Bush ‘Call boys’ took midnight tour of White House“, am 29.06.1989, <https://govcrime.wordpress.com/2011/03/02/washington-times-call-boy-article-1989/>

[90] Gov Crime, Jerry Seper und Michael Hedges, „Spence Arrested in N.Y., Released; Once-Host to Powerful Reduced to Begging, Sleeping in Park“, am 08.09.1989, <https://govcrime.wordpress.com/2011/04/13/spence-arrested-in-n-y-released-once-host-to-powerful-reduced-to-begging-sleeping-in-park/>

[91] National Security Archive, William P. Barr, „What the CIA Tells Congress (Or Doesn’t) about Covert Operations: The Barr/Cheney/Bush Turning Point for CIA Notifications to the Senate“, am 07.02.2019, <https://nsarchive.gwu.edu/briefing-book/intelligence/2019-02-07/what-cia-tells-congress-or-doesnt-about-covert-operations-barrcheneybush-turning-point-cia>

[92] The Washington Post, Jack Anderson & Les Whitten, „CIA Love Traps Lured Diplomato“, am 05.02.1975, <http://jfk.hood.edu/Collection/White%20Materials/Security-CIA/CIA%201025.pdf>

[93] Daily Beast, Thomas Volscho, „Jeffrey Epstein Dodged Questions About Sex With His Dalton Prep-
School Students“, 12.07.2019, <https://www.thedailybeast.com/jeffrey-epstein-dodged-questions-about-sex-with-his-dalton-prep-school-students>

[94] Twitter, Kate Brannen, „Tweet“, am 12.07.2019, <https://twitter.com/BurnsPhoenix/status/1149761142677544960>

[95] Law & Crime, Jerry Lambe, „The ‘Epstein-Barr’ Problem of New York City’s Dalton School“, am 13.07.2019, <https://lawandcrime.com/high-profile/the-epstein-barr-problem-of-new-york-citys-dalton-school/>

[96] The New York Times, „C. T. Buckley to Marry Lucy S. Gregg“, am 07.10.1984, <https://www.nytimes.com/1984/10/07/style/c-t-buckley-to-marry-lucy-s-gregg.html>

[97] The Washington Post, Michael Hedges and Jerry Seper, „Power Broker Served Drugs, Sex At Parties Bugged For Blackmail“, am 30.06.1989, <http://www.futile.work/uploads/1/5/0/1/15012114/power-broker-served-drugs.pdf>

[98] The New York Times, William Robbins, „A Lurid, Mysterious Scandal Begins Taking Shape in Omaha“, am 18.12.1988, <https://www.nytimes.com/1988/12/18/us/a-lurid-mysterious-scandal-begins-taking-shape-in-omaha.html>

[99] Amazon, Pete Brewton, „The Mafia, CIA and
George Bush“, 01.12.1992, <https://www.amazon.com/Mafia-CIA-George-Bush/dp/1561712035>

[100] Los Angeles Times,  Harry Bernstein, „Former CIA Man Now Battling Unions“, am 18.02.1987, <https://www.latimes.com/archives/la-xpm-1987-02-18-fi-2605-story.html>

[101] UPI, Peggy Polk, „Max Hugel resigned as head of the CIA‘s covert…“, am 14.07.1981, <https://www.upi.com/Archives/1981/07/14/Max-Hugel-resigned-as-head-of-the-CIAs-covert/5660363931200/>

[102] Wiki Spooks, John W. DeCamp, „The Franklin Cover-Up“, <https://www.wikispooks.com/w/images/8/8e/The_Franklin_Cover-Up.pdf>

[103] Wiki Spooks, John W. DeCamp, „The Franklin Cover-Up“, <https://www.wikispooks.com/w/images/8/8e/The_Franklin_Cover-Up.pdf>

[104] Gov Crime, Jerry Seper und Michael Hedges, „Spence Arrested in N.Y., Released; Once-Host to Powerful Reduced to Begging, Sleeping in Park“, am 08.09.1989,  <https://govcrime.wordpress.com/2011/04/13/spence-arrested-in-n-y-released-once-host-to-powerful-reduced-to-begging-sleeping-in-park/>

[105] Wiki Spooks, John W. DeCamp, „The Franklin Cover-Up“, <https://www.wikispooks.com/w/images/8/8e/The_Franklin_Cover-Up.pdf>

[106] MPN News, Whitney Webb, „Hidden in Plain Sight: The Shocking Origins of the Jeffrey Epstein Case“, am 18.07.2019,  <https://www.mintpressnews.com/shocking-origins-jeffrey-epstein-blackmail-roy-cohn/260621/>

[107] Twitter, FBI Records Vault, „Tweet“, am 24.05.2018, <https://twitter.com/FBIRecordsVault/status/999696601475039232>

[108] Miami Herald, Julie K. Brown, „An Epstein sex case is settled; Dershowitz denies latest allegation“, am 26.09.2019,  <https://www.miamiherald.com/latest-news/article223315075.html>

[109] Newsmax, Wanda Carruthers, „Tom Bolan, Famed Attorney and Roy Cohn‘s Law Partner, Dies“, am 14.05.2017, <https://www.newsmax.com/Newsfront/Tom-Bolan-dies-lawyer-conservative/2017/05/14/id/790052/>

[110] New York Post, Chris Perez, „Daughter of ex-FBI director Comey is prosecutor in Epstein case: report“, am 07.07.2019, <https://nypost.com/2019/07/07/daughter-of-ex-fbi-director-comey-is-prosecutor-in-epstein-case-report/>

[111] Consortium News, „Cohn-Dinner“, <https://consortiumnews.com/wp-content/uploads/2015/01/Cohn-Dinner.pdf>

[112] Los Angeles Times, am 06.06.2017, <https://www.latimes.com/local/obituaries/la-me-adnan-khashoggi-20170606-story.html>

[113] Forbes, Robert Lenzner, „Michael Steinhardt‘s Voyage Around His Father“, am 08.11.2001, <https://www.forbes.com/2001/11/08/1108steinhardt.html#1fbd574a28b8>

[114] MPN, Whitney Webb, „Hidden in Plain Sight: The Shocking Origins of the Jeffrey Epstein Case“, am 18.07.2019,  <https://www.mintpressnews.com/shocking-origins-jeffrey-epstein-blackmail-roy-cohn/260621/>