05/2017

Die Propaganda-Matrix

Die Never-Ending-Story

Es ist ziemlich genau 16 Jahre her, dass der Krieg gegen den Terror begann. Der Anlass – die Angriffe auf die USA am 11. September 2001 – scheint längst von den Medien und den westlichen Politikern vergessen worden zu sein. Obwohl heute Beweise für die Beteiligung der Geheimdienste der USA, Saudi Arabiens und sogar Israels vorliegen, interessieren sich weder Medien noch Politiker dafür.

Aber der 11. September 2001 verschwindet nicht, nur weil man nicht darüber reden will.

Nachdem uns Georg Bush vor 16 Jahren klar gemacht hat, dass die USA mit ihrer ganzen militärischen Gewalt gegen eine Reihe von Ländern vorgehen werde, stellte er den Westen vor die Wahl: „Entweder sind Sie mit uns oder Sie sind mit den Terroristen.“ Wir haben fast alles ohne Widerspruch hingenommen. Der Schock nach den unfassbaren Handlungen saß bei den meisten einfach zu tief. So wurde die Welt tatsächlich in den Krieg gegen den Terror gezwungen.

Die fantasievolle Geschichte, in der Osama Bin Laden aus der Berghöhle in Afghanistan heraus als Dirigent dieser Militäroperation unüberschaubarer Dimension tätig war, wurde von den westlichen Medien damals akzeptiert und der Öffentlichkeit kritiklos verkauft. Jetzt ist zweifelsfrei bekannt, dass die Geheimdienste mehrerer Länder involviert waren. Die offizielle Erklärung zum 11.9. ist damit völlig ad absurdum geführt. Osama bin Laden kann nicht der Täter sein.

Wer waren dann die eigentlich Verantwortlichen? An erster Stelle stehen immer noch die angeblichen 19 Flugzeugentführer, von denen 15 aus Saudi Arabien stammten. Die meisten hatten ihr Visum beim US-Konsulat in Jeddah in ­Saudi Arabien, der „CIA-Ausweisfabrik“, erhalten. Genau dort hatte die CIA in den 80’er und 90’er Jahren für gut zehnzausend Mujahedin-Kämpfer aus Afghanistan die Einreisepapiere für Trainingsaufhalte in den USA organisiert.

Es ist bekannt, dass Präsident Carter am 3. Juli 1979 den Befehl unterschrieb, dass die CIA die Mujahedin-Gruppen in Afghanistan bewaffnen solle, um eine sowjetische Invasion zu provozieren, was dann im Dezember des gleichen Jahres auch passierte. Die ehemalige Außenministerein Hillary Clinton gab 2009 zu, dass die USA damit Al-Qaida zum Leben verholfen hat.

Al-Qaida oder ISIS, diese Gruppen sind eine Mischung religiöser Fanatiker und professioneller Söldner aus der ganzen Welt, die – vom Westen mit Waffen und Finanzen ausgestattet – dafür sorgen, dass ein Feindbild existiert. Sie sind immer dort zu finden, wo es um beabsichtigte Regime Changes geht, wie jetzt aktuell in Syrien. Sie werden vom despotischen Regime in Saudi Arabien aus religiösen Gründen unterstützt und von den USA benutzt, um die geopolitischen Ziele des Landes durchzusetzen.

Zu den Zielen der USA gehört das ständige Führen von Kriegen, da die Wirtschaft völlig davon abhängig ist, dass es Kriege und Konflikte gibt. Der Krieg gegen den Terror ist für die Kriegselite in den USA sowie für ihre Verbündeten eine Quelle ewigen Wachstums und ein Werkzeug totaler politischer Kontrolle.

Auch in Bezug auf 9/11 wurde die Welt wieder einmal von den USA belogen (Tonkin-Lüge, Brutkastenlüge, irakische Massenvernichtungswaffenlüge etc).

Im Plan „Rebuilding Americas Defenses“ vom September 2000 kann man nachlesen, dass die amerikanische Kriegsindustrie eine gloriose Zukunft zu erwarten habe, falls die USA nochmals ein „Pearl Harbor“ erleben würde. Die Unterzeichner des Planes und zahlreiche Mitarbeiter des Thinktanks PNAC, der diesen Plan entwickelt hatte, fanden sich dann im Jahr 2001 in großer Zahl in der Bush-Administration wieder. Am 11. September 2001 kam das neue Pearl Harbor und der Krieg gegen den Terror brachte mit einem Kickstart die gewünschte Rettung der Wirtschaft.

Mit diesen Zusammenhängen sollten sich die Medien beschäftigen, sie tun es aber nicht. Um so mehr Arbeit gibt es für ein freies Medium.

Power to the Paper!

Tommy Hansen, Chefredakteur

Inhalt der Ausgabe

  • Fantasy und die realen Zusammenhänge der Macht

    Immer mehr Menschen wachen jetzt politisch auf, denn das vorherrschende Mainstream-Narrativ von dem guten Westen, von dem Marktradikalismus, der uns allen nützt, von dem Wirtschaftswachstum, dem alles geopfert werden muss: das alles zieht nicht mehr. Zu eng ist der Riemen um den Hals der unbescholtenen Bürger gezogen worden. Es geht nicht […] Weiter lesen

  • Die Propaganda- Matrix

    1. Der Council on Foreign Relations Der Ursprung des Council on Foreign Relations liegt im sogenannten „Trauma von 1920“ [1]: Nach dem Ersten Weltkrieg hätten die USA erstmals die globale Führungsrolle übernehmen können – doch der Senat entschied sich gegen den Beitritt zum Völkerbund und die kriegsmüde Bevölkerung wählte mit Warren […] Weiter lesen

  • Fake Reality

    Letztlich geht es natürlich nicht um isolierte Irrtümer oder einzelne Lügen hier und da, im Sinne von: „Da hat die Bild-Zeitung mal wieder etwas Falsches behauptet und Spiegel Online schlecht recherchiert“.   Das Problem liegt eine Ebene höher. Von der nun schon 16 Jahre währenden 9/11-Großtäuschung [1] in Cinemascope bis zur […] Weiter lesen

  • Finanztsunami – wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht

    1. Die neue Supermacht: Die Finanzmärkte Dass „Geld die Welt regiert“ wird von niemandem mehr ernsthaft bestritten. Die Art und Weise, wie es seine Macht ausübt, hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten allerdings erheblich verändert. Hielt sich vor allem das große Geld früher eher diskret im Hintergrund, so hat […] Weiter lesen

  • „Diese Industrie ist offenbar too rich to jail“

    Scheidsteger skizziert die Verschleierungstaktiken und Manipulationstechniken der Mobilfunkindustrie und begleitet den Kampf einiger Wissenschaftler, die seit Jahren auf diesem Gebiet forschen, aber erst seit kurzem wirklich Gehör finden. Und gegen die die Mobilfunkgiganten seit Jahren alle verfügbaren Mittel der Verleumdung und Diskreditierung anwenden, um sie zum Schweigen zu bringen. Jens Wernicke […] Weiter lesen

  • Autoland – abgebrannt

    Vom Renault 4 mit 25 PS bis zum Jaguar mit 250 PS, vom 1200er Käfer bis zum dicken Chrysler Van, vom schrottigen Citroen Ami8 zur „Rennsemmel „Mini Cooper S“ – und dazwischen immer wieder und am liebsten: Diesel. Mit einem Mercedes 180 D, Baujahr 1953, den ich für 300 Mark einem […] Weiter lesen

  • Der Umgang mit nordkoreanischen Raketen

    Das muss nicht sein. Sicher, sechs Kernwaffentests und häufige Tests von Mittel- und Interkontinentalraketen sowie die Bedrohung aller Feinde mit Vernichtung können erschreckend sein. Aber niemand weiß besser als das nordkoreanische Militär, was der Einsatz dieser Waffen für ihr Land bedeuten würde: Vernichtung. Sie leben seit mehr als einem halben Jahrhundert […] Weiter lesen